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Was ist ein Axolotl?

Axolotl gelten als praktische Haustiere, wenn man sich an ihr seltsames Aussehen gewöhnt. Ihr freundliches Gesicht und relativ einfache Haltung machen sie zu einer Attraktion in der letzten Zeit. Bei dem ersten Anblick, lösen sie normalweise zwei Reaktionen aus: „awww, wie süß!!!“ oder „was ist das für ein hässliches Ding!?“


In unserem Kurs gab es sechs Leute (nur Jungs komischerweise ;-)), die sich ein Axolotl zuhause in ihrem Zimmer vorstellen können. Die anderen neun, die heute hier waren, winken dankend ab...


Interessant sind sie aber so oder so und wenn sie euch interessieren, dann werdet ihr mehr über diese Geschöpfe in diesem Artikel erfahren.


Was ist überhaupt ein Axolotl?

Axolotln sind Amphibien aus der Familie der Querzahnmolche. Sie entstehen aus Xochimilco-See und im benachbarten Chalco-See innerhalb eines vulkanischen Beckens bei Mexiko-Stadt. Man kann sie schnell an ihrem rosafarbenen Körper und pinkfarbenen Kiemenästen erkennen.



Fütterung

Axolotl sind fleischfressende Tiere – das heißt, ihre Diät besteht aus Regenwürmern, Tubifex (eine Gattung der Ringelwürmer), Bachflohkrebsen und ähnlichen Insekten.


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Haltung

Die Haltung ist einfach, allerdings muss man sich an einige Regeln halten. Eine wichtige Sache, wenn es um Axolotl geht, ist, dass sie sich am wohlsten fühlen in Temperaturen zwischen 12 und 20 °C. Mehr kann schädlich sein. Der Axolotl kann sehr gut einzeln oder paarweise gehalten werden.

Man sollte besonders beachten, dass sie anderen Tieren als Futter dienen, also könnten sie gefressen werden, wenn man sie nicht allein im Aquarium hält. Axolotl passen zu jeder Art des Aquariums, solange es die geeignete Größe besitzt. Jedoch werden spezielle Aquarien angeboten, die mit allem, das man für Haltung des Axolotls braucht, ausgestattet sind. Das Aquarium sollte sich in einem kühler Raum ohne direkte Sonnenstrahlung befinden. Bei der Größe des Aquariums muss man erst überlegen, wie viele Axolotl darin leben würden. Ein einzelnes braucht eine Größe von 80x35 cm. Bei zwei Axolotl ist ein Beckenmaß von ca. 80×40 cm besser. Wenn es um mehrere Axolotl geht, z.B eine Gruppe von 4 oder 5, benötigt man eine Größe von ca. 140×40 cm.

Geeignete Pflanzen für Axolotl sind Wasserpest, Haarnixe, Einblatt, etc. Man sollte vorher einige Wochen die Pflanzen gut gießen, sodass sie das Wasser im Aquarium nicht verunreinigen.


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Krankheiten

Alle Tiere werden krank, Axolotl sind keine Ausnahme. Axolotl, die im Aquarium gehalten werden, werden stärker vor Parasiten geschützt, als die, die im Freiland leben. Doch Axolotl in menschlicher Obhut sterben schneller als ihre in natürlicher Umgebung lebenden Artgenossen, wenn sie mit irgendwelchen Krankheiten oder Parasiten infiziert sind.

Melanom: eine Art den Hautkrankheiten, Sollten auf der Haut irgendwelche dunkle Flecke erscheinen, die sich von normalen Pigmentierung unterschieden, dann ist das Tier hoch wahrscheinlich mit Melanom infiziert. In diesen Fall soll man sobald wie möglich, den Tierarzt besuchen.

Verpilzungen: bei leichten Verletzungen, Futter und Dreck in den Kiemenhärchen und etc., können Axolotl Verpilzungen entwickeln. Das Tier sollte aus dem Becken entfernt werden und mit Dauersalzbad therapiert. In dem Fall, dass der Pilz nicht verschwindet, muss man schnell sich bei dem Tierarzt anmelden.

Trübes Auge: Wie der Name sagt, erscheint in den Augen eine Trübung. Dafür ist die gleiche Behandlung für Verpilzungen empfohlen. Trübe Augen sind meisten nicht ernsthaft, da die Trübung normalweise von selbst verschwindet.


S.B.R