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US-Wahlen 2020

Aktualisiert: Nov 18

Alle vier Jahren wird in den Vereinigten Staaten ein neuer Präsident und Vizepräsident gewählt. Nach den letzten Wahlen im 2016, als Donald Trump zum Präsident gewählt wurde, ist die Zeit wiedergekommen. Der 3 November 2020, an dem Donald Trump und Joe Biden gegeneinander traten, war ein besonders aufregender Tag, nicht nur, weil es länger als sonst gedauert hat, sondern auch, weil das Ergebnis zwischen beiden Kandidaten ständig schwankte und niemand wusste, wer gewinnen wird. Nicht nur in den USA, aber auch auf der ganzen Welt hat man nervös auf das Resultat gewartet und es überall im Internet davon berichtet wurde.


Donald Trump ist der Präsident, der sein Amt seit 2017 innehat und in eine zweite Amtszeit gehen will. Bevor er sich politisch betätigte, wurde er als Immobilienunternehmer und TV-Persönlichkeit bekannt, unter anderem als Moderator der NBC-Show“ The Apprentice". Seine Politik war konservativ und sehr umstritten. In seiner ersten Amtszeit wurde er von vielen Skandalen umgeben und von vielen kritisiert.


Joe Biden ist ein 77-jähriger Mann, der der Vizepräsident von Obama in 2008-2016 war und schon zwei erfolglosen Kandidaturen hinter sich hat. Zusammen mit Kamala Harris als Vizepräsidentin trat er wieder in diesjährige Wahlen ein. Seine erste Ehepartnerin war Neilia Hunter, die leider 1972 gestorben ist und jetzt ist er mit der 69-jährigen Jill Biden verheiratet, die eine Lehrerin ist.



In USA wird der Präsident durch das Wahlmänner-System gewählt. Die 538 Wahlleute, die aus den 50 Bundesstaaten entstehen, bilden das Electoral College. Die Wahlergebnisse der einzelnen Staaten entscheiden auf wen ihre Wahlmänner stimmen sollen. Diese Stimmen werden als Electoral Votes bezeichnet. Je mehr Bevölkerung ein Staat hat, desto mehr Wahlmänner gehören ihm. Also, wenn man in wenigen Staaten die Mehrheit hat, sie aber mehr Wahlmänner haben (z.B Kalifornien mit 55 Wahlmännern), bekommt man auch mehr Electoral Votes. Das Ziel ist, 270 Stimmen zu bekommen.

Dieses Jahr haben die Swing States, das heißt Staaten, die sich auf keine der Parteien fest entscheiden können, eine entscheidende Rolle. Ganz besonders wichtig war Pennsylvania, die den Demokraten den Sieg sicherte. Die Auszählungen wurden sehr erwartet und schließlich mit 20 Elektorenstimmen ging der Gewinn an Joe Biden, der die 270 Stimmen überschritt. Somit wurde er der neue Präsident der Vereinigten Staaten, mit Kamala Harris als Vizepräsidentin.


In der ersten Rede von Joe Biden Rede sagt er, dass er nicht nur da für die roten oder blauen Staaten (Republikaner oder Demokraten) sei ,aber für das ganzes Amerika.“ It's time to put away the harsh rhetoric, lower the temperature, see each other again, listen to each other again. And to make progress, we have to stop treating our opponents as our enemies. They are not our enemies. They are Americans. They are Americans.[1]“ hier sagte Joe Biden, dass es Zeit sei sich zu beruhigen und die Temperatur zu senken, wieder einander zuzuhören, hin zu sehen und aufzuhören, sich als Feinde zu behandeln.


Doch erst ab 1. Januar kann er das Amt übernehmen und der Wahlverlierer will seinen Verlust nicht zugeben. Donald Trump behauptet, dass die Wahlen noch nicht vorbei seien und Joe Biden betrogen habe. Er will nicht aufgeben und fordert die Wiederzählung der Stimmen. Es ist unklar, was er noch in den nächsten Monaten plant und die Zukunft ist unsicher, obwohl nichts darauf hinweist, dass ein Betrug im Spiel war.

Quellen: https://www.merkur.de/politik/us-wahl-2020-swing-states-wahlmaenner-republikaner-demokraten-biden-trump-wahlsystem-verlauf-13570529.html

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/US-Wahl-2020-Ablauf-Termin-und-die-Kandidaten-aktuelle-Infos-id57575996.html

https://www.nzz.ch/international/wahlen-usa-2020-alle-resultate-in-der-uebersicht-ld.1582454

https://www.handelsblatt.com/politik/international/reaktion-donald-trump-wehrt-sich-gegen-wahlniederlage-seine-erklaerung-im-wortlaut/26601680.html?ticket=ST-10380585-xdoTwuQpmLaTEEFSM3an-ap3


Julia B. & Nicole O.

[1] https://edition.cnn.com/2020/11/09/politics/joe-biden-speech-trump/index.html (Abgerufen am 11.11.2020 am 12.10uhr)

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