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Unsere Fremdsprachenassistentin Fr.Hufford


Celeste Hufford, unsere Fremdsprachenassistentin aus den USA

Heute haben wir ein Interview mit der sprachbegabten Frau Hufford durchgeführt. Wer ist das überhaupt?

Sie arbeitet als Fremdsprachenassistentin an unserer Schule. Doch was ist das eigentlich? Eine Fremdsprachenassistentin hilft den Schülern, zum Beispiel beim Üben für die Oral Exams.

Frau Hufford (26) kommt aus Kalifornien, USA. Cool, oder? Natürlich haben wir sie gelöchert und dabei haben wir Interessantes herausgefunden. Ihre Lieblingsfächer sind Mathe und Englisch. Sie isst gerne thailändisch und spanisch. Sie spricht Englisch, Deutsch, Spanisch und ein bisschen Französisch. Ziemlich viele Sprachen, nicht wahr? Ihre Hobbies sind Lesen, Wandern und Reiten. Durch einen Schulaustausch war sie schon von 2008 bis 2009 in Deutschland und als sie dann wieder in Amerika war, hat sie dort Deutsch studiert. Die beste Erfahrung für sie war, dass sie durch ihren Austausch neue Menschen kennengelernt hat und mit einigen sogar noch sehr eng befreundet ist.

Wir haben sie unter anderem gefragt, was der Unterschied zwischen einer deutschen und amerikanischen Schule ist. „Es gibt viele Ähnlichkeiten“, antwortete sie. Einer der größten Unterschiede jedoch sei, dass es in Amerika ein anderes System gibt, was nicht so kompliziert ist wie unser Schulsystem hier in Deutschland. Es gibt kein untergegliedertes Schulsystem, daher müssen die Schüler bis zur 12. Klasse in die Schule gehen. Das ist in Amerika so Pflicht. Die Hausaufgaben in Amerika sind ähnlich wie in Deutschland. In Amerika bekommen die Schüler nur teilweise Hausaufgaben, zum Beispiel am Montag drei Stunden, am Dienstag zwei Stunden. Die Schüleranzahl pro Klasse ist in Amerika so ähnlich wie in Deutschland. 25-30 Schüler sind in der Regel in einer Klasse, doch in der Grundschule versucht man 15-20 Schüler in einer Klasse zu haben. Sie sagte noch, dass es in Amerika keine Praktika für Schüler in den Schulen gibt, da das Ziel der Schüler meistens ist, an einem College oder einer Universität zu studieren. Sie findet, dass es in Deutschland besser geregelt ist mit den Praktika. Das Feriensystem in Amerika ist ebenfalls anders. Die Amerikaner haben viel längere Sommerferien (ca.10 Wochen), diese Zeit heißt „summer break“. Außerdem haben sie keine Ferien, die zwei-drei Wochen gehen, sondern nur „Frühlingsferien“ (die „spring break“), die eine Woche lang sind. Wenn es Feiertage gibt, wie zum Beispiel den Martin Luther King Day (der zufälligerweise gestern war!), gibt es montags keine Schule. Sie denkt, das Feriensystem aus Deutschland ist besser, da viele jüngere Schüler in den langen Sommerferien viel verlernen können. Es gibt aber auch „Year Round Schools“, die so ein ähnliches Feriensystem wie hier bei uns haben, doch die sind selten. Es gibt vier Core Subjects (Hauptfächer). Diese sind Englisch, Mathe, GL und ein wissenschaftliches Fach, das in der 10. Klasse Bio, 11. Klasse Chemie und 12. Physik ist.

In Amerika fängt die Schule um 8:30 Uhr an und endet um 15:00 Uhr. Hier an unserer Schule fängt der erste Unterricht um 7:50 Uhr an und endet um 13:05 Uhr oder um 15:20 Uhr, wenn man Nachmittagsunterricht hat. Die amerikanischen Schulen haben jeden Tag die gleichen Fächer (und den gleichen Stundenplan!). Die AGs sind nachmittags. Die Amerikaner machen sehr viel Sport. Wie sehr viele wissen, ist American Football sehr beliebt und wird auch in jeder Schule gespielt. Musik, Tanzen und Theater (Drama) ist ebenfalls sehr beliebt. Oft werden Musikstücke, Tänze und Theaterstücke vorgeführt.


Geschrieben von Mustii, Yato und Don

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