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MASSENTIERHALTUNG


Unser Wohlstand bringt es mit sich – wir essen sehr viel Fleisch, Eier und Milchprodukte. Und das am liebsten für wenig Geld. Glückliche Kühe auf einer grünen Weide, Hühner brüten in Ruhe ihre Eier

packungsmaterial von Milch und Eiern überzeugen uns von artgerechter Tierhaltung. Die Realität sieht jedoch meist anders aus!

Die Gier nach Fleisch und tierischen Produktenist von uns Menschen

so groß, dass jährlich 745 Millionen von Tieren gezüchtet werden. Möglichst viele Tiere sollen in einer möglichst kurzen Zeit möglichst viel

Ertrag erbringen. Sie werden geschlachtet, davon stammen 98% aus der Massentierhaltung. Um so viele Tiere gleichzeitig „bewirtschaften“ zu können, werden diese zu Tausenden in dunklen Hallen ohne viel Tageslicht, in Drahtkäfigen

oder Ställen gehalten. Dabei haben die einzelnen Tiere so wenig Platz, dass sie sich nicht einmal umdrehen können oder auf einander herumtrampeln müssen. Auch in Bayern müssen Nutztiere wie Hühner, Schweine und Puten in riesigen Ställen leben, wo es ihnen an Platz, Tageslicht, frischer Luft, Bewegung und Beschäftigung sowie einem natürlichen Kontakt mit ihren Artgenossen fehlt. Die Tiere werden gemästet, damit sie so schnell wie möglich wieder geschlachtet werden können. Damit die Tiere trotz dieser miserablen Bedingungen leistungsfähig bleiben, bekommen sie immer Antibiotika, das ist dann schließlich in den Tierprodukten und wir essen es!

Durch die Massentierhaltung können die Tiere ihre Bedürfnisse kaum bis gar nicht ausleben. Der Platz, indem sie gehalten werden, ist so klein, dass ihnen ausreichend Bewegung und Ruhemöglichkeiten fehlen. Dadurch verlernen sie es auch auf natürliche Weise Futter zu suchen. Außerdem beeinflusst die Haltung auf engstem Raum das Sozialverhalten. Bei den Tieren führt das zu Stress und Frust und Aggressivität.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Verbraucher Alternativen zu tierischen Produkten zu nutzen (Vegetarier/Veganer) oder weniger Fleisch bzw. tierische Produkte zu konsumieren. Aber auch qualitativ hTier­wohl-Label - Was hinter Siegeln für Tier­wohl steht

Im April 2019 haben mehrere große deutsche Lebens­mittel­händler mithilfe der Initiative Tierwohl ein einheitliches, vierstufiges Kenn­zeichnungs­system einge­führt: Aldi Nord und Süd, Edeka, Kauf­land, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny sowie Rewe verwenden es für das Fleisch ihrer Eigenmarken und das von der Theke.











Marie 10A

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