• GBSWEEKLY-TEAM

Fridays for future


Grauer Himmel, motivierte Schüler


Hallo an alle! Ihr habt sicher mitbekommen, dass jetzt freitags immer Demonstrationen stattfinden. Ich erzähle euch heute, warum die Schüler demonstrieren und wie es dazu kam. Außerdem gibt es am Ende ein kleines Interview mit einer Schülerin, die auch bei einer Demonstration in Frankfurt dabei war.


Freitags demonstrieren die Schüler, anstatt in die Schule zu gehen, für den Klimaschutz. Alles fing an mit der sechszehnjährigen Greta Thunberg. Sie kommt aus Schweden und fing an, dort vor dem Reichstag zu demonstrieren. Dabei war sie sehr friedlich und hielt nur ein Schild hoch, worauf stand SKOJSTREJK FÖR KLIMATET, das ist schwedisch und bedeutet auf Deutsch: Schulstreik für das Klima.


Viele Schüler tun jetzt dasselbe wie sie und streiken freitags gemeinsam. Damit wollen Greta Thunberg und alle Schülerinnen und Schüler, die das machen, den Politikern zeigen, dass sich dringend etwas ändern muss in Sachen Klimaschutz. Und das sehen viele Schüler auch so. Sie streiken freitags, weil es nichts bringen würde, am Wochenende zu streiken – denn dann wäre ihnen nicht so viel Aufmerksamkeit sicher.


Es streiken eher jüngere Menschen, da vielen Erwachsenen die Thematik vielleicht nicht bewusst ist. Oder weil sie einfach nicht so direkt betroffen sein werden. Den Jugendlichen, die protestieren, ist jedenfalls klar, in was für einer Lage sich die Welt befindet mit der Klimakrise. Die Erwachsen sollen dabei erkennen, wie wichtig die Auseinandersetzung mit Klimaschutz und Klimawandel für die Zukunft der nächsten Generationen ist.


Jetzt kommt das Interview mit der Schülerin, die auch auf der Demonstration hier in Frankfurt war:


Ina: Du warst am Freitag, den 15.03.19, auf der Demo. Wie ist es dazu gekommen, dass du dahin gegangen bist?


Schülerin: Ich bin dahin gegangen, weil Flyer in der Schule verteilt wurden und meine ganze Klasse ist dort hingegangen ist.


Ina: Wie wirkte die Demonstration auf dich, war sie eher friedlich oder aggressiv?


Schülerin: Die Demo war sehr friedlich, aber auch sehr laut.


Ina: Wie lange warst du auf der Demo und mit wem warst du dort?


Schülerin: Ich war mit meiner Klasse dort ungefähr zwei Stunden.


Ina: Wie ist die Demo abgelaufen?


Schülerin: Wir waren zuerst bei der Bockenheimer Warte und haben einem Mann zugehört, der eine dreißigminütige Rede gehalten hat, das wir uns jetzt ändern müssen und auf uns aufmerksam machen sollen. Dann sind wir eine Stunde zur Alten Oper gelaufen und haben daraufhin eine einminütige Schweigeminute für die Opfer des Klimawandels gehalten – also für die, die bereits jetzt unter den starken Veränderungen leiden.


Ina: Waren viele Schüler dort?


Schülerin: Ja, es waren zum größten Teil Schüler dort.


Ina: Glaubst du, dass solche Demonstrationen etwas bringen?


Schülerin: Ja, ich denke die Demonstrationen bringen etwas, da diese viel Aufmerksamkeit auf uns lenken.


Ina: Und hier kommt die letzte Frage: Was hältst du von Greta Thunberg?


Schülerin: Ich denke, sie ist eine sehr nette Person und setzt sich für gute Dinge ein und hat halt bis jetzt in dieser Hinsicht schon Vieles bewegt.



Und das war das Interview mit einer Schülerin über die Demonstration und das Ende des Beitrags - ich hoffe, er hat euch gefallen und ihr könnt euch auch selber für das Klima einsetzen :)


Bis zum nächsten Mal, eure Ina

17 Ansichten