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Das Kinderprojekt "El Izote" in El Salvador

¡Hola a todos!


Noch ein kurzer Nachtrag zum vergangenen (oh ja, wir haben FERIEN, VACACIONES, HOLIDAYS oder wie auch immer ihr es nennen mögt) Schuljahr 2018/2019.


In der Schulwoche vom 10. – 14. 6. bekam die GBS besonderen Besuch: Isabel Depaz aus El Salvador war an der Schule und hielt in unterschiedlichen Bili-Klassen sowie WPU-Kursen Vorträge über ihre Arbeit. Sie hat in Mejicanos, einer kleinen Stadt, die zum Großraum San Salvador, El Salvador, gehört, ein Kinderförderprojekt aufgebaut. Von den Freuden, die ihre Arbeit bereitet, aber auch von den Schwierigkeiten, mit denen sie aufgrund von unsicheren wirtschaftlichen Verhältnissen, Bandenkriminalität etc. konfrontiert wird, hat sie eindrucksvoll und bildreich berichtet. Begleitet wurde Frau Depaz von Elisabeth Bentrup, der Vorsitzenden des Fördervereins „El Izote“. Frau Bentrup war Lehrerin an einer Frankfurter Schule und hat das Projekt über einen Kontakt an unserer Schule glücklicherweise bekannt gemacht. Auch sie war schon mehrmals in El Salvador, um das Projekt zu besuchen, Fortschritte zu beobachten und nicht zuletzt, um Spenden zu überbringen. Frau Bentrup konnte fast ebenso viel von den Dingen berichten, die für uns hier kaum vorstellbar sind. Die Schülerinnen und Schüler waren tief beeindruckt.



In unserem WPU-Kurs „Bloggen“ hat Frau Depaz ihren Vortrag ebenfalls gehalten – nach vielen Nachfragen und Erzählungen haben die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke festgehalten:


„Mir hat der Vortrag von Frau Depaz gefallen, weil sie Sachen erzählt, hat von denen ich gar nichts wusste. Wie zum Beispiel, dass es in Mittelamerika, bzw. El Salvador, Banden gibt, die einzelne Stadtviertel belegen und die Bürger dazu zwingen, ihnen Geld zu geben. Ich finde es gut von Frau Depaz, dass sie die Hilfsorganisation El Izote leitet, und Kindern hilft, die es brauchen.“

Geschrieben von White Tiger


„Hallo, hier ist Ina!

Ich möchte euch meine persönliche Meinung zu einem Vortrag mitteilen, der sehr spannend war. Uns erzählte eine Frau namens Isabel Depaz, wie sie arbeitet, was sie macht und wie die Lage in El Salvador ist. Sie arbeitet mit Kindern im Alter von 3 bis 13 Jahren zusammen, die einen Platz brauchen, an dem es sicherer ist, da es kriminelle Banden gibt (MS13/18). Das Leben in El Salvador ist sehr kritisch, da es viele arme Menschen dort gibt und viele in Angst dort leben. Die Menschen leben dort in manchen Vierteln in kleinen Hütten und sie haben oft nur das Nötigste, was sie zum Leben brauchen.

Sie versucht mit anderen Hilfskräften, den Kindern einen schöneren Alltag zu gestalten.

Ich fand, dass der Vortrag sehr hilfreich war, damit wir auch ein Bild von einer „anderen Welt“ haben, da nicht immer alles so friedlich ist, wie es hier oft zu sein scheint. Ich denke, dass Frau Isabel Depaz eine sehr liebevolle Person ist und gerne Menschen hilft, obwohl sie selber in El Salvador Schwierigkeiten ausgesetzt ist. Ich wusste selber nicht, dass das Leben so anders ist als in Deutschland, da es dort Banden gibt die dort ihr Revier beherrschen und die Menschen in Angst leben lassen.“


„Ich fand die Präsentation angemessen lang und informativ, aber auch sehr einfühlsam und wichtig. Denn wenn man in einer Stadt wie Frankfurt lebt, vergisst man oft schnell die Leben und die Realität von anderen, von anderen außerhalb von Frankfurt, Hessen, Deutschland. Man hat eigene Sorgen, die einem extrem wichtig und schwer zu fallen scheinen, doch im Gegensatz zu den Problemen und Umständen in El Salvador, kommen mir unsere Probleme fast wie nichts vor. Sie werden zu etwas Unwichtigem. Zumindest kommt es mir so vor, obwohl ich damit natürlich nicht meinee, dass eure Probleme unwichtig sind. Aber mir ging es in der Präsentation so. Denn die Umstände und die Problematik in diesem Teil von El Salvador, bringen mich persönlich zum Überlegen, was wirklich wichtig ist und was eigentlich nur unnötig, bzw. „extra“ ist.

Ich will noch einmal persönlich Frau Isabel Depaz danken, dass sie diesen Vortrag für uns gehalten hat, der mir mal wieder etwas aus einer anderen Perspektive der Welt zeigt.“

Geschrieben von Amy


„Heute war eine Dame in unserem Projektkurs, sie erzählte über ihr Leben.

Sie arbeitete in einem Kinderprojekt, in dem sie auf die Kinder aufpasst, fördert und mit ihnen spielt.

Das Projekt musste auch umziehen auf Grund der Banden, die da herrschen.

Ich persönlich fand das sehr tragisch und mitreißend, weil wir in Deutschland so etwas nicht kennen. Wir als Kurs waren dann auch dafür, einen Großteil unseres Preisgelds (vom SchülerPressePreis) dem Projekt zu spenden.“

Leroy


„Ich finde so ein Projekt wie El Izote in El Salvador sehr toll und gut. Mit so einer Situation in diesem Gebiet oder Viertel, wo es nicht nur für Kinder, sondern für alle sehr gefährlich ist. Die Kinder können nicht in Frieden miteinander leben. Deswegen ist so ein Projekt sehr wichtig und gut für die Kinder.“


„Heute kam eine Dame in unseren Kurs, die uns über ihr Leben und von den Problemen in ihrem Heimatland erzählt hat. In El Salvador herrschen Banden, die alle Bürger tyrannisieren. Sie leitet ein Projekt, bei dem auf Kinder aufgepasst wird und sie gefördert werden. Ich finde solche Projekte sind sehr wichtig und sollten mehr Aufmerksamkeit bekommen. Unsere WPU-Gruppe spendet jetzt 150€ an das Projekt, weil wir es wichtig finden, so etwas zu unterstützen.“

Geschrieben von Deniz


Auf der Seite des Fördervereins "El Izote" könnt ihr noch mehr über das Projekt erfahren:


https://www.kinderprojekt-elsalvador.de/



Auch auf unserem Sommerfest am 15.6.2019 war das Projekt „El Izote“ sehr präsent. Die Klasse 9A, bald 10A , hatte sich bereits vorher mit dem Projekt inhaltlich auseinandergesetzt und sehr ansprechende und informative Plakate (auf Spanisch und Deutsch) angefertigt, bzw. Texte und wunderschön gestaltete Briefe für die Kinder des Projekts geschrieben, die an einem eigenen Stand ausgestellt wurden.

Durch einen von der Klasse organisierten Essensverkauf mit hauptsächlich spanischen und süd-, bzw. mittelamerikanischen Spezialitäten wie Tortilla und Ceviche sowie den Verkauf kleiner Gegenstände wie Schlüsselanhänger oder Postkarten aus El Salvador, die Frau Depaz mitgebracht hatte, wurden auch an diesem Tag Spendengelder für „El Izote“ gesammelt.


Muchísimas gracias a todos los alumnos y padres por vuestro apoyo y vuestra generosidad

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Vielen lieben Dank allen Schülern und Eltern für eure/Ihre Unterstützung und Großzügigkeit

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Der Stand des Projekts beim Sommerfest 2019


Die 9a hatte Informationstexte, Plakate und Briefe vorbereitet.

Handgemachte Postkarten aus El Salvador

Geschrieben von P. Ameling